Eine kleine Frage kann alles verändern

Gestern Abend hatte ich meinen ersten Eventabend in einer Cocktailbar.
Tassen bemalen, kleine Gruppe, entspannte Atmosphäre.

Eigentlich nichts, was nach einem großen Wendepunkt klingt.

 

Und trotzdem saß ich danach wach im Bett und konnte nicht schlafen.
Nicht, weil etwas schiefgelaufen ist.
Sondern weil mein Kopf plötzlich verstanden hat, was da gerade eigentlich passiert ist.

 

Ich habe einfach nur gefragt

Die ganze Geschichte hat nicht mit einem großen Plan begonnen.
Nicht mit Strategie, nicht mit Marketing.

Sondern mit einem Satz:

„Ich bemale Tassen und gebe auch Kurse. Hätte ich die Möglichkeit, das hier zu machen?“

Mehr war es nicht.

Kein perfektes Konzept.
Keine ausgearbeitete Präsentation.
Keine Garantie, dass es funktioniert.

 

Nur eine einfache Frage.

 

Und plötzlich öffnet sich eine Tür

Aus dieser einen Frage wurde:

  • ein Eventabend

  • eine Gruppe, die gemeinsam etwas erlebt hat

  • echte Gespräche, echtes Miteinander

  • Fotos, Erinnerungen, Feedback

  • und am Ende sogar die Möglichkeit, das Ganze regelmäßig zu machen

Ich habe nicht versucht, etwas Großes zu starten.
Ich habe einfach nur eine Möglichkeit genutzt, die gerade da war.

 

Und genau daraus ist etwas entstanden.

 

Was mich selbst überrascht hat

Ich war nervös.
Ich wusste nicht genau, was ich erzählen soll.
Ich habe sogar offen gesagt:
„Ich weiß gar nicht, was ich euch jetzt groß erzählen soll – wir fangen einfach an.“

Und genau das hat funktioniert.

Kein perfekter Vortrag.
Kein durchgeplantes Programm.
Sondern einfach machen, begleiten, da sein.

 

Manchmal reicht das völlig aus.

 

Der eigentliche Gedanke kam erst danach

Erst als ich zu Hause war, wurde mir klar:

Ich hätte diese Frage auch einfach nicht stellen können.

Ich hätte mir denken können:

  • „Ach, das passt bestimmt nicht.“

  • „Das ist zu aufwendig.“

  • „Vielleicht wollen die das gar nicht.“

Und dann wäre nichts passiert.

 

Keine Erfahrung.
Kein Event.
Keine neue Möglichkeit.

 

Eine kleine Frage kostet nichts – aber sie kann viel verändern

Das ist eigentlich die einzige Erkenntnis aus diesem Abend:

Eine Frage tut nicht weh.

Im schlimmsten Fall kommt ein Nein.
Im besten Fall öffnet sich eine Tür, von der man vorher gar nicht wusste, dass sie existiert.

 

Und manchmal reicht genau so ein Moment, um etwas in Bewegung zu bringen.

 

Heute denke ich anders darüber

Ich plane nicht alles bis ins Detail.
Ich warte nicht, bis etwas perfekt ist.

Wenn eine Idee da ist und sich richtig anfühlt, dann stelle ich die Frage.

 

Mehr braucht es oft nicht.

 

Und vielleicht ist genau das etwas, das man sich öfter erlauben sollte.

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